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Geschichtlicher Abriss der wichtigsten Linien der Familie Hefele


Stammlinie Hefele:

Banzenmühle oder auch Herrenmühle genannt; Karte von 1740Banzenmühle oder auch Herrenmühle genannt; Karte von 1740 

Mit freundlicher Genehmigung durch das Staatsarchiv Ludwigsburg.

Archivsignatur: StAL JL 560 Nr. 1 (=Sammlungsbestand: Karten des Deutschen Ordens)

 
 

Die Spuren meiner Vorfahren mit dem Namen Hefele beginnen in Lauchheim, mit Caspar Hefele (geb. um 1615) als Müller auf der Banzenmühle oder früher auch Herrenmühle genannt, wie im Bild gezeigt nördlich der Kapfenburg.
Dessen Urenkel Jakob wurd
e noch in Lauchheim geboren, ging aber später nach Dischingen. Sein Sohn Joseph wurde am 10. Dez. 1729 geboren und war später Müller auf der Guldesmühle wie auch sein Sohn Matthias,  mein lange Zeit lt. schriftlichen Überlieferungen innerhalb der Familie letzter bekannter Vorfahre. Diese Daten konnten durch einen Besuch im Diözesenarchiv des Bistums Rottenburg belegt werden.
Matthias ist ebenfalls in Dischingen am 13. Aug. 1772 geboren. 

Leider gibt es hier wenig an Zusatzinformationen.
Deshalb möchte ich in dieser, meiner Stammlinie weiterforschen und bin dabei eine  Chronik zu erstellen.

  

Die Banzenmühle bei Lauchheim mit dem MühlkanalDie Banzenmühle bei Lauchheim mit dem Mühlkanal

 Mit freundlicher Genehmigung durch Frau Elisabeth Frisi 

 

Katasterauszug der Banzenmühle von 1830 durch die königlich württembergische LndesvermessungKatasterauszug der Banzenmühle von 1830 durch die königlich württembergische Lndesvermessung

Mit freundlicher Genehmigung durch das Landratsamt Ostalbkreis.

Quelle:    © www.ostalbmap.de

  

  

Die Guldesmühle an der Egau bei DischingenDie Guldesmühle an der Egau bei DischingenDie Guldesmühle hatte Matthias Hefele vom damaligen Eigentümer dem Fürstentum von Thurn und Taxis gepachtet. Hierzu habe ich eine Chronik die dieses belegt und aufzeigt, dass hier recht früh auch eine Baumschule gegründet wurde. Weitere Forschungen hierzu müssen noch in Regensburg im Zentralarchiv des Fürstenhauses getätigt werden. Die Guldesmühle wird erstmalig 1380 urkundlich genannt. Sie wurde 3 Generationen lang in meiner direkten Stammlinie insgesamt jedoch 4 - 5 Generationen von der Familie Hefele bewirtschaftet. Die Mühle wurde ab 1958 nach und nach abgerissen. Das letzte Gesindehaus wurde 1981 abgebrochen.

    

  

In unserer Familie wurde von meinen Großeltern mündlich überliefert, dass wir mit Carl Joseph von Hefele, Bischof zu Rottenburg (1809-1893) verwandt seien. Er stimmte beim 1. Vatikanischen Konzil dem Unfehlbarkeitsdogma des Papstes Pius IX. nur widerwillig zu und auch nur deshalb, weil er eine weitere Spaltung innerhalb der katholischen Kirche vermeiden wollte.
Doch konnte ich hier noch keine Verbindung dokumentarisch belegen. In dieser Sache muss noch weiter recherchiert werden.

Hierzu ein Buchtipp:
Zwischen Wahrheit und Gehorsam. Carl Joseph von Hefele (1809-1893)

  

Karl Hutter und Josefine Frey aus Ravensburg. Bild ca. 1918Karl Hutter und Josefine Frey aus Ravensburg. Bild ca. 1918Xaver Hefele, einer der Söhne von Mathias führte die Guldesmühle weiter und heiratete Maria Theresia Kieninger von der Rappenmühle in Ballmertshofen. Dieser Ort liegt ca. 3 km südlich von Dischingen. Die Rappenmühle wird 1456 erstmalig erwähnt und brannte 1912 nieder. Danach wurde sie wieder aufgebaut und existiert heute noch. Mit Maria Theresia Kieninger hatte Xaver Hefele 14 Kinder. Ein Sohn davon war Carl Alexander Hefele, mein Urgroßvater, der über Rottweil nach Ravensburg kam und hier ein Baugeschäft gründete.

 

Linie Hutter:

Er heiratete Juliane Viktoria Hutter, die Tochter ebenfalls eines Baumeisters in Ravensburg. Das Baugeschäft florierte um die Jahrhundertwende (1900), denn die Stadt Ravensburg wuchs rasant über die Stadtmauern hinaus. Nachdem mein Urgroßvater 1921 starb bestand das Geschäft noch ca. 12-14 Jahre und wurde dann aufgelöst. Mein Großvater, sein Bruder und mein Vater blieben der Baubranche treu. Ich durchbrach diese Tradition, indem ich nun im technisch- kaufmännischen Bereich tätig bin.

  

Linie Metzger:

Karl MetzgerKarl MetzgerDiese Familie meiner Großmutter väterlicherseits lässt sich auch sehr weit zurückverfolgen - bis 1685 d. h. acht Generationen zurück. Ein Großteil der Vorfahren aus dieser Linie stammt aus Wallertheim im Rheinland und der Region um die Mosel. Die Urkunden belegen hier die Daten meiner Vorfahren bis ca. 1790. Davor handelt es sich um schriftliche Überlieferungen der Familie. Ich hatte hier das Glück, dass die Schwester meines Großvaters auch schon etwas in der Vergangenheit unserer Familie forschte und Daten sammelte. Von Beruf waren es überwiegend Landwirte und Winzer

  

  

Linie Dreis:

Familienfoto an der Königshalle in LorschFamilienfoto an der Königshalle in LorschDieser mütterlicher Familienzweig stammt überwiegend aus Rheingönheim bei Ludwigshafen am Rhein. Es waren Schlosser, Tagelöhner und Rheinschiffer. Meine Mutter war 1986 bei einem Familientreffen zur 700-Jahr-Feier in Lorsch, bei dem die Geschichte dieser Familie bis ins 13. Jh. aufgezeigt wurde. Es gibt ein Dokument aus einem Zinsbuch des Klosters Kirschgarten von 1286, in dem vermutl. der Urvater vieler Vorfahren mit dem Namen Dreis erwähnt wird, nämlich Heinrich von Dreisen. Bei diesem Namen gibt es die unterschiedlichsten Schreibweisen: Dreis, Drayß, Dreiss, Treyß usw. Die drei Hauptlinien lassen sich nach Regionen einordnen: Eine Ludwigshafener-, eine Mainzer- und eine Lorscher-Linie. Da unsere letzten uns bekannten Vorfahren aus Assmannshausen stammen, gehören diese vermutl. zur Mainzer Linie. Zu dem o. g. Treffen gibt es zwei Zeitungsartikel aus der Wormser Zeitung vom Dienstag den 1. Oktober 1986.

  

Linie Berg:

Martha im Alter von 6 JahrenMartha im Alter von 6 JahrenDie Vorfahren diesen Zweiges stammen wie die aus der Linie Dreis überwiegend aus der Umgebung von Ludwigshafen am Rhein. Hier Gab es Gastwirte, Bäcker und Musikprofessoren.

Im kleinen Bild sehen Sie meine Großmutter mütterl. Seite Martha Elfriede Dreis, geb. Berg im Alter von 6 Jahren auf der Eingangstreppe stehen. Das Haus existiert heute noch und steht in der Hilgundstraße in Rheingönheim, einem Vorort von Ludwigshafen am Rhein. Als mein Urgroßvater Georg Berg, Bäckermeister 1917 starb, gab es die Bäckerei noch bis in die 20er Jahre. Dann kam eine Chemische Reinigung ins Haus, die ich noch 1976 bei einem Urlaub in der Pfalz erlebte.

  

Im Frühjahr 2004 landete ich bei einer Anfrage zu den Linien Dreis und Berg, welche glücklicherweise alle in einer Region lebten, beim Standesamt in Ludwigshafen a. Rh. einen Volltreffer. Ich bekam mit einer Anfrage Geburts- Heirats- und Sterbeurkunden zu 21 Personen. Dies bedeutete für mich, ich bekam eine komplette Generation (16 Ahnen) im Stammbaum meiner Mutter dazu und 5 weitere Personen wie Geschwister. Dies kommt fast einem Sechser im Lotto gleich.

Kaum zu glauben, aber ich landete zum Jahreswechsel 2005/2006 einen weiteren Treffer. Dank der Hilfe von Fritz Giese, ebenfalls ein Hobbyforscher konnte ich in den Linien Knieps, Rösgen, Reifferscheidt, Ulrich, Zils, Grosgart usw., die meisten stammen aus Ahrweiler bei Köln, im Gesamten 35 neue Personen (Vorfahren), bis zum Teil auf 8 Generationen in versch. Linien hinzufügen bzw. vervollständigen.

  

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